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Commodore
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Commodore - der berühmte Brotkasten und seine Nachfolger

Commodore ist der Name eines Computerherstellers, der jedoch in die Insolvenz gegangen ist. Zur Anfangszeit des Computers konnten sich nur Universitäten Rechner beziehungsweise Großrechner leisten. Mit der Zeit entwickelten sich aber vier Firmen, die Rechner erst für Büros und später auch für den Heimkunden entwickelnden. Eine dieser Firmen war Commodore International, die vor allen Dingen Bekanntheit durch ihren Heimcomputer C64 errungen hat. Dieser auch „Brotkasten“ genannte Rechner war für viele Menschen erschwinglich und auch in vielen Fällen der erste Kontakt zu einem Computer. Der Rechner besaß 64kB Hautspeicher, ein für die heutige Zeit unvorstellbar kleiner Wert und er war sofort nach dem Einschalten betriebsbereit. Gegenüber den anderen Anbietern besaß dieser Computer jedoch einige technische Neuheiten: er besaß die Möglichkeit Farben anzuzeigen und Musik auszugeben. Die Konkurrenzprodukte waren erst nach einiger Zeit in der Lage dies ebenso zu tun. Somit setzte sich der C64 im Heimanwendermarkt durch. Man benötigte nicht einmal einen Monitor, sondern es reichte der normale Fernseher, der die Bilder und Töne des C64 ausgab. Dieser Rechner bot auch als erster die Möglichkeit Computerspiele zu spielen. Als Speichermöglichkeit besaß er ein Kasettenlaufwerk, genannt Datasette oder alternativ ein Diskettenlaufwerk mit der Diskettengröße 5 ¼ Zoll. Als Weiterentwicklung produzierte die Firma den C 128. Dieser Rechner war allerdings nicht so gefragt wie sein Vorgängermodell. Nach diesen beiden Rechnermodellen produzierte die Firma unter dem Namen Amiga weitere Heimcomputer, die ähnlich erfolgreich waren. Hier ist insbesondere der Amiga 1000 zu nennen, der jedoch seinem direkten Konkurrenten, den Atari, unterlegen war. Da Commodore in den Absprung in den IBM- kompatiblen PC Bereich verpasst hat, musste die Firma 1994 Insolvenz anmelden.